PC-Tipps

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W10-Performance

W10-Touning-Tipp’s – per Hand die W10-Performance stei­gern

Eine wich­ti­ge Fra­ge (frü­her oder spä­ter) für Nut­zer von Com­pu­tern unter Win­dows 10:

Wie errei­che ich, dass mein Com­pu­ter schnel­ler star­tet bzw. wie ver­bes­se­re ich all­ge­mein die Leis­tung und Per­for­mance?

Die­se Über­le­gung steht unter dem Gesichts­punkt, dass sich die Anzahl der Sys­tem­diens­te, die das Microsoft-Betriebssystem Win­dows 10 aus­führt gegen­über dem Vor­gän­ger Win­dows XP unge­fähr ver­drei­facht (!) hat. Das Ziel von Micro­soft ist klar: Den User ent­las­ten und dazu muss der Rech­ner per­ma­nent mehr leis­ten, u. a. viel „nach Hau­se tele­fo­nie­ren“ – aus ver­schie­de­nen Grün­den. Die neue Hard­ware gibt es her oder ist noch zu beschaf­fen. Der gute Microsoft-Gedanke ver­ur­sacht aber auch gewal­ti­ge Performance-Verluste.

Die W7-Dienste wer­den auto­ma­tisch oder manu­ell gestar­tet (bei Bedarf) oder man schal­tet den unge­lieb­ten Dienst halt ab. Das größ­te Pro­blem bil­det der „all­ge­mei­ne, rie­sen Hau­fen Müll“ im Auto­st­art, der sich mit dem Rech­ner­start auch star­ten will. Ent­schul­digt den Begriff, aber es ist unglaub­lich viel, was den Rech­ner aus­bremst beim Star­ten, wenn man hier nicht Ein­fluss nimmt. Das beginnt damit, dass man einen neu gekauf­ten PC/Laptop erst mal grund­sätz­lich ent­schla­cken soll­te, wenn man an ihm Freu­de haben will.

War­um ist das so? Einer wäscht dem Ande­ren die Hän­de. Micro­soft, der Chip-Hersteller, ande­re Hardware-Hersteller, der PC-„Zuammenschrauber“, die Software-Industrie, und, und, und – der Interessen-Komplex ist enorm und erstreckt sich bis zu Denen, die mit­tels Pla­gia­ten das Sagen haben. Das ist – bild­haft beschrie­ben – gleich­zu­set­zen mit nach­fol­gen­dem Vor­gang:

Neben­bei fol­gen­de Geschicht: In der Sen­dung mit der Maus wür­de man Ähn­li­ches wie folgt beschrei­ben :-?

Der Fischer in Nor­we­gen fischt fri­schen Fisch, unter ande­rem den Kab­le­jau. Die­ser wird getrock­net. Dann wird der Fisch in viel, viel Salz ein­ge­legt. Dann wird die Fisch­mas­se noch ein­ge­fro­ren. Jetzt ist das Gan­ze sehr lan­ge halt­bar. Dann wird der getrock­ne­te, gesal­ze­ne, ein­ge­fro­re­ne Fisch zum Händ­ler auf den Azo­ren mit­ten im Atlan­tik geschickt. Der Koch auf den Azo­ren kauft den getrock­ne­ten, gesal­ze­nen, getrock­ne­ten Fisch beim Händ­ler. Dann taut er den getrock­ne­ten, gesal­ze­nen, ein­ge­fro­re­nen Fisch in der Mikro­wel­le auf. Dann ent­salzt er den getrock­ne­ten, ein­ge­fro­re­nen Fisch. Dann legt er den trock­nen Fisch eini­ge Stun­den in lau­war­mes Was­ser ein, um ihn wie­der zu wäs­sern. Und wei­ter? Kei­ne Angst, der Fisch ist jetzt tot. Dann kocht er den Fisch und berei­tet ihn zum Ver­zehr zu. Das Gan­ze pas­siert tat­säch­lich so in der Pra­xis der Frisch-Fisch-Versorgung der Azo­ren und funk­tio­niert sogar, wenn nur das Pro­ze­de­re für den Kab­le­jau vom Fischer in Nor­we­gen bis zum Kon­su­men­ten auf den por­tu­gie­si­schen Azo­ren ein­ge­hal­ten wird. Und die Azo­rea­ner mit­ten im Atlan­tik essen viel Fisch aus Nor­we­gen in Erman­ge­lung eines eige­nen Fische­rei­ge­wer­bes, das auf­grund von Nicht­ren­ta­bi­li­tät tot­ge­wirt­schaf­tet wur­de. Natür­lich erfor­dert das Alles Res­sour­cen … an allen Ecken und Enden und Jeder muss auch dar­an ver­die­nen.”

So unge­fähr funk­tio­niert das Zusam­men­spiel auch beim PC, bis der Nut­zer Freu­de an ihm hat. Das Ergeb­nis ist ein han­dels­üb­li­cher Heim­com­pu­ter, der jetzt vom User erst­mal wie­der zu ent­flech­ten ist :cry: Natür­lich haben eine beson­de­re Spe­zi­es an Computer-Nutzern die­ses Pro­blem nicht – Linux- und Mac-User – sie sind sich des­sen bewusst :-)

Nach­fol­gend eini­ge unver­bind­li­che Hin­wei­se, Tipps, Lösungs­vor­schlä­ge zur Windows-Systemoptimierung.

WICHTIG und nicht zu ändern bzw. gel­ten­de Grund­sät­ze:

  • Sicher­heits­pro­gram­me wie Windows-Update, Windows-Defender, Windows-Firewall und eine exter­nes Anti­vi­ren­pro­gramm soll­te man schon lau­fen las­sen; ansons­ten wür­de der PC sofort dem Rest der Welt gehö­ren
  • Damit zum Bei­spiel die Inter­net­ver­bin­dung funk­tio­niert, benö­tigt Win­dows je nach ver­wen­de­ter Internet-Technologie die Hil­fe von Diens­ten wie RAS-Verbindungsverwaltung, Remo­te­pro­ze­dur­auf­ruf oder Tele­fo­nie
  • Nicht über­mü­tig wer­den beim Dienste-Abschalten, denn die Quer­ver­bin­dun­gen (Wech­sel­wir­kun­gen, wel­cher Dienst, wer – wen braucht), haben sich enorm “ver­selb­stän­digt”; am bes­ten, nach einer wich­ti­gen Ände­rung, den Rech­ner neu star­ten und tes­ten (bes­ten­falls auch sich selbst das Vor­ge­hen doku­men­tie­ren)
  • Vor­han­de­nes Werk­zeug nut­zen: Ände­run­gen, wie nach­fol­gend beschrie­ben, soll­ten mög­lichst mit vor­han­de­nen Bord­mit­teln vor­ge­nom­men wer­den; so hat man eher die Chan­ce, zu über­bli­cken, was man tut, als bei einer Nut­zung von soge­nann­ten Touning-Tools ala Tun­Up, Tweak, SiSoft, etc., die gefähr­lich und mit noch weni­ger Trans­pa­renz am Sys­tem “rum­schrau­ben”
  • bei Inter­es­se ist hier auch mei­ne Über­sicht aller Diens­te » W7-Dienste

ENTSCHLACKENvon neu gekauf­ten Com­pu­tern

  • Ent­schla­cken” von Demo.-Programmen – ganz wich­tig (!), ansons­ten schla­gen Performance-Bremsen die­ser Pro­gram­me und irgend­wann unge­woll­te Kos­ten zu Buche
  • alle Share­ware (Software-Demo-Programme zur ein­ge­schränk­ten Nutz­bar­keit), die man sofort oder spä­ter eh nicht für viel Geld kau­fen will, deinstal­lie­ren
  • z. B. die Micro­soft Office-Demoversion, ein zeit­lich begrenz­tes Antiviren-Programm (zumeist von ….., die mit dem Geschäft aus Red­mond wohl einen Deal haben), spe­zi­el­le Demo.-Medien-Player- oder Bear­bei­tungs­soft­ware, etc.
  • Hin­weis zum wich­ti­gen Antiviren-Tool: Par­al­lel unbe­dingt ein frei­es, kos­ten­los nutz­ba­res Antiviren-Tool instal­lie­ren, z. B. das mit dem Regen­schirm (Anti­Vir unter www.avira.de)
  • Auto­st­art che­cken und Inhalt kor­ri­gie­ren gemäß Punkt “Auto­st­art” wei­ter unten

ÄNDERN von Diens­ten, um die W7-Performance zu stei­gern > unter Menü: „Systemsteuerung\Verwaltung\Dienste“:

  • Dienst Arbeits­sta­tio­nen­dienst > kann man aus­schal­ten, wenn kein Dru­cker frei­zu­ge­ben ist oder nicht über das Netz­werk auf die­sen PC zuge­grif­fen wer­den soll
  • Dienst Auto­ma­ti­sche WLAN-Konfiguration > aus­schal­ten, wenn kein WLAN-Adapter vor­han­den ist
  • Dienst Bluetooth-Service > aus­schal­ten, wenn kein Bluetooth-Adapter am PC vor­han­den ist
  • Dienst Dienst Bon­jour > ent­we­der Star­typ für ver­zö­ger­tes Star­ten oder auf „Manu­ell“ aus­wäh­len; durch die­sen Dienst wer­den Musik-Dateien auf ande­ren Com­pu­tern, die Frei­ga­ben haben erkannt (benö­ti­gen 99,9 % der User nicht)
  • Dienst IKE- und Aut­hIP IPsec-Schlüsselerstellungsmodule > aus­schal­ten, wer sich nicht z. B. per VPN in ein Fir­men­netz ein­klin­ken will
  • Dienst Par­en­tals Con­trols > aus­schal­ten, wenn man kei­ne Eltern- oder Auf­sichts­pflich­ten zu erfül­len hat und Jugend­schutz­ein­stel­lun­gen vor­neh­men muss zur PC- und Inter­net­nut­zung
  • Dienst Super­fetch > Aus­schal­ten; den Dienst benö­tigt „Otto-Normal-Verbraucher“ nicht; er erzeugt das auto­ma­ti­sche „In-den-Arbeitsspeicher-Laden“ von Anwen­dun­gen zu bestimm­ten Zei­ten
  • Dienst Off­line­da­tei­en > aus­schal­ten, wer kein Cloud-Computing bzw. Offline-Dateien im Netz­werk benö­tigt (Ach­tung: Win­dows 10 Home hat die­ses Fea­ture nicht)
  • Dienst Ter­mi­nal­dienst > aus­schal­ten, wer grund­sätz­lich kei­nen Fern­zu­griff z. B. per Team­View­er auf sei­nen PC erlau­ben will
  • Dienst Windows-Fehlerberichterstattungsdienst > aus­schal­ten, da der PC nicht stän­dig nach Hau­se tele­fo­nie­ren muss
  • Dienst SSDP-Suche > auf „Manu­al“ oder aus­schal­ten, wer kei­ne netz­werk­fä­hi­gen Media-Zusatzgeräte (Spiele-Boxen, etc.) im Netz­werk betreibt

ZEITVERZÖGERT star­ten (ändern) von Diens­ten > W10 ist so schnel­ler „gefechts­be­reit“ > gilt für unter­ge­ord­ne­te Diens­te:

  • Dienst Benach­rich­ti­gungs­dienst für Sys­tem­er­eig­nis­se
  • Dienst Dru­cker­war­te­schlan­ge
  • Dienst DNS-Client
  • Dienst Intel­li­gen­ter Hin­ter­grund­über­tra­gungs­dienst
  • Dienst Kryp­to­gra­fie­diens­te
  • Dienst Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung
  • Dienst Sicherheitskonto-Manager

AUTOSTART-Pro­gram­me (ihren Umfang) mini­mie­ren im Sys­tem­start:

  • Dazu unter dem Menü in der Befehls­leis­te Aus­füh­ren des Befehl MSCONFIG > dazu Öff­nen der Ein­ga­be­auf­for­de­rung unter Menü “Alle Progrsmme\Zubehör”
  • in der Ein­ga­be­auf­for­de­rung Ein­ga­be und Aus­füh­ren des Befehl MSCONFIG
  • alter­na­tiv: Start­me­nü off­nen und “Aus­füh­ren” star­ten; dort dann Ein­ga­be des Befehl MSCONFIG
  • im neu­en Fens­ter unter den Regis­ter: „Sys­tem­start“ gehen
  • hier kann man anwen­dungs­spe­zi­fi­sche Pro­gram­me, die im Auto­st­art lie­gen (also auto­ma­tisch mit dem Rech­ner star­ten) aus­schal­ten, weil sie erst mal in der nor­ma­len PC-Nutzung nicht benö­tigt wer­den
  • ins­be­son­de­re betrifft das:
    • Diver­se Handy-Download-Services, die man nicht benö­tigt, die nicht auto­ma­tisch star­ten sol­len (selbst bei einer vor­han­de­nen Handy-Suite ist das nicht unbe­dingt erfor­der­lich)
    • Diver­se Mes­sen­ger-Diens­te, die nicht auto­ma­tisch star­ten sol­len
    • Diver­se Media­Play­er-Agen­ten sind ent­behr­lich, wie Apple-Dienste
    • Diver­se Ado­be-Fea­tures (z. B. Ado­be Gam­ma, Ado­be Acro­bat)
    • Diver­se Kon­troll­cen­ter von Hardware-Funktionen, wie z. B. das Cata­lyst Con­trol Cen­ter (der Gra­fik­kar­te), Grafikkarten-Management-Center
    • Diver­se Auto-Update-Funktionen (ganz wich­tig!) aus­schal­ten, wie z. B. Sun­Java­UpdateSche­du­ler, Ado­be Update Sche­du­ler, Update-Scheduler von Media-Playern (wie z. B. Quick­Time, Real­Play­er), Pdate-Scheduler von Open Office, Bro­sern, wei­te­ren Plug­Ins > nur 2 Sachen sol­len sich am PC auto­ma­tisch updaten: das Betriebs­sys­tem selbst sowie das Antiviren-Programm; wei­te­re Updates soll­te man hän­disch selbst bestim­men und sich nicht rein­re­den las­sen (z. B. über die Programm-Optionen ab und an selbst star­ten)
  • WICHTIG: bei der künf­ti­gen Instal­la­ti­on wei­te­rer Plug­Ins (wie Flash-Player für den Brow­ser, etc.), Tools, Pro­gram­me regel­mä­ßig auf oben beschrie­be­ne Art den Autostart-Inhalt neu che­cken und Unnö­ti­ges wie­der­um abschal­ten

DIENSTE (Nicht-Microsoft-Dienste) bzw. ihren Umfang mini­mie­ren:

  • Dazu unter dem Menü in der Befehls­leis­te Aus­füh­ren des Befehl MSCONFIG > dazu Öff­nen der Ein­ga­be­auf­for­de­rung unter Menü “Alle Progrsmme\Zubehör”
  • in der Ein­ga­be­auf­for­de­rung Ein­ga­be und Aus­füh­ren des Befehl MSCONFIG
  • alter­na­tiv: Start­me­nü off­nen und “Aus­füh­ren” star­ten; dort dann Ein­ga­be des Befehl MSCONFIG
  • im neu­en Fens­ter unter den Regis­ter: „Diens­te“ gehen
  • Ach­tung: hier nur die Nicht-Microsoft-Dienste behan­deln durch Set­zen des Hakens „Alle Microsoft-Dienste aus­schal­ten“
  • Danach nicht benö­ti­ge zusätz­lich „ein­ge­fan­ge­ne“ Diens­te aus­chal­ten, wie z. B.:
    • Software-spezifische Diens­te, wie SiSoft­ware Agents, Backup-Schedulers, HaupaugeTV-Server, Google-Update-Service, diver­se Scheduler-Services
    • Hardware-spezifische Diens­te (gera­de bei Lap­tops), wie eige­ne Update-Dienste, Handy-Dienste,
  • Soll­te es nach­fol­gend Pro­ble­me bei ein­zel­nen Diens­ten geben, dann die­se Diens­te nicht hier, son­dern unter Systemsteuerung\Verwaltung\Dienste auf den Start­typ „auto­ma­tisch“ set­zen
  • Spe­zi­fi­sche Microsoft-Dienste wer­den direkt über die Regis­try oder kom­for­ta­bler über die Sys­tem­steue­rung behan­delt (w. o. beschrie­ben) unter dem Menü „Systemsteuerung\Verwaltung\Dienste“ durch Ein­stel­len des gewünsch­ten Start­typs

WEITERE Ressourcen-Optimierung:

  • Bei Anti­vi­ren­pro­gram­men rei­chen im Stan­dard für die meis­ten Nut­zer mitt­le­re Sicher­heits­ein­stel­lun­gen > maxi­ma­le Stu­fen sind Ressourcen-Killer
  • Beim Hoch­fah­ren sucht Win­dows auto­ma­tisch nach Netzwerk-Ordnern und Frei­ga­ben, die 90 % der Nut­zer eh’ nicht haben; das kos­tet auch rich­tig Zeit > also die Funk­ti­on aus­schal­ten in den Optio­nen des Windows-Explorer unter dem Menü „Extras\Ordneroptionen“ und dem Regis­ter „Ansicht“
  • Wei­te­re Ressourcen-Killer sind soge­nann­te Erweiterungen/PlugIns in Internet-Browsern:
    • vie­le Freeware-Programme (wie Media-Player, PDF-Reader, –Dru­cker, Medi­en­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me, etc.) ver­su­chen nutz­lo­sen Ser­vices, zusätz­li­chen Such­funk­tio­nen, etc. im Brow­ser in eige­nen „Leis­ten“ zu imple­men­tie­ren, die wah­re System-Bremsen wer­den;
    • bei Man­chem sind die Brow­ser unter dem Browser-Menü nur so mit schi­cken Leis­ten „geschmückt”, dass man kaum noch eine Internet-Seite sieht
    • d. h. bei Instal­la­tio­nen die­ser Free­ware immer benut­zer­de­fi­niert instal­lie­ren und NIE das Set­up machen las­sen, was es will
    • Browser-PlugIns spar­sam ein­set­zen
    • Nach Instal­la­tio­nen sol­cher Free­ware wie­der den Auto­st­art über die MSCONFIG che­cken und bei Bedarf die neue Funk­ti­on „raus­schmei­ßen“
  • Visu­el­le Effek­te sind auch schö­ne Res­sour­cen­kil­ler > eine opti­ma­le Leis­tung ist anpass­bar unter dem Menü „Systemsteuerung\System\Erweiterte Sys­tem­ein­stel­lun­gen“ und dem Regis­ter „Erwei­tert“ unter dem Punkt „Leis­tung“ und dem But­ton [Ein­stel­lun­gen]
  • Auslagerungs-Stop – die­ser Punkt ist nur für Jemand, der weiß, was eine Aus­la­ge­rungs­da­tei macht: Das Aus­la­gern von Zwi­schen­in­for­ma­tio­nen bei spei­cher­in­ten­si­ven Anwen­dun­gen vom Arbeits­spei­cher auf die Fest­plat­te, ver­lang­samt den Rechen­pro­zess (da die Fest­plat­te lang­sa­mer ist, als der Arbeits­spei­cher);
    • wer min­des­tens 4 GB oder mehr Arbeits­spei­cher hat, kann sich den Luxus leis­ten (im Inter­es­se höhe­rer Rechen­ge­schwin­dig­keit), das Aus­la­gern grund­sätz­lich zu stop­pen
    • dazu die Aus­la­ge­rungs­da­tei aus­schal­ten unter dem Menü „Systemsteuerung\System\Erweiterte Sys­tem­ein­stel­lun­gen“ und dem Regis­ter „Erwei­tert“ unter dem Punkt „Leis­tung“ und dem But­ton [Ein­stel­lun­gen], wie­der­um dem Regis­ter „Erwei­tert“ und „Vir­tu­el­ler Arbeits­spei­cher“ [Ändern]; hier Fest­le­gen von „Kei­ne Aus­la­ge­rungs­da­tei“
    • Sel­te­ne Anwen­dun­gen wol­len eine Aus­la­ge­rungs­da­tei > dann wäre die­se wie­der zuzu­schal­ten
  • Windows-Programme, die das Sys­tem mit­lie­fert, wer­den nicht immer alle benö­tigt, so dass man sie aus­schal­ten kann unter Menü „Systemsteuerung\Programme und Funktionen\Windows-Funktionen akti­vie­ren oder deak­ti­vie­ren“, u. U. XPS-Dienste, –View­er, über­flüs­si­ge Mes­sen­ger-Diens­te (die oft extrem läs­tig sind), Tablet PC-Komponenten(wer kei­nen Tablet-PC hat)

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