Lyrik

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Lyrik für Neue Moder­ne


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Beden­ke

Was trennt Men­schen?
Unter­schied­li­che Maß­stä­be.

Was ver­lei­tet Men­schen?
Dog­men und Unwis­sen.

Was eint uns?
Die Sehn­sucht.

Was lässt uns leben?
Die Viel­falt.’

Was hält uns zusam­men?
Das Tei­len.

Ver­kün­de

Du sollst ver­su­chen,
Ande­re zu ver­ste­hen.

Ler­ne zuerst Mensch­lich,
dann ande­re Spra­chen und dann das » Tei­len.

2012 © woling (Wol­le Ing)


DAS LEBEN DER ANDEREN

Man kann es nicht erfas­sen –
man hat das ande­re Leben nicht gelebt.

Also reden wir weni­ger über Ande­re –
und den­ken mehr mit uns selbst,

um letzt­lich durch unser Sein –
hier den Ande­ren Gutes zu geben.

In die­sem welt­li­chen Sin­ne –
an Ande­re ohne Erwar­tun­gen …

2009 © Woling (Wol­le Ing)


SUMMARY

Be a reli­gious per­son without belon­ging to a reli­gi­on.

Belie­ve in the truth, in case of the dan­ger of your end.

Be a capa­ble sol­dier, howe­ver, detest an army.

Be afraid and act fearless­ly.

Be rea­list and try the impos­si­ble!

2003 © Woling (Wol­le Ing)


RESÜMEE

Sei ein gläu­bi­ger Mensch, ohne einer Reli­gi­on zu gehö­ren.

Glau­be an die Wahr­heit, bei der Gefahr dei­nes Unter­gangs.

Sei ein fähi­ger Sol­dat, ver­ab­scheue aber eine Armee.

Habe Angst und hand­le furcht­los.

Sei Rea­list und ver­su­che das Unmög­li­che!

2003 © Woling (Wol­le Ing)


TATEN

Das Ver­gan­ge­ne eines Jeden …
»»>… ist wert­vol­le Lebens­er­fah­rung.

Wich­ti­ger ist den­noch,
»»>… wie man heu­te dazu steht.

Und noch wich­ti­ger,
»»>… was man gedenkt, in der Zukunft zu tun.

Das Ergeb­nis von …
»»>… Erfah­rung und Wis­sen sind Sich­ten.

Ent­schei­dend aber ist,
»»>… durch klei­ne Schrit­te die Welt zu ver­än­dern.

2003 © Woling (Wol­le Ing)


WAHRHEIT

Ist eine Ent­schei­dung gefal­len, …
Unend­lich Viel war ihm im Sinn.
Gera­de des­halb gebeugt ist sein Kreuz.

Danach fragt er nicht mehr,
war­um …, wes­we­gen …,
kein Grund mehr dafür besteht.

Danach fragt er auch nicht mehr,
wohin … oder wann bin ich da,
denn es zählt für ihn nur das TUN?

Dann geht es ein­fach und gera­de vor­wärts.
Er sagt sich: „Ich ste­he zu Dir!“.
Sein Ent­schluß zur Wahr­heit ist der Sinn!

2003 © Woling61 (Wol­le Ing)


NEUGIERDE

… ist Dein Weg­wei­ser im Dschun­gel des Unwis­sens.

2002 © Woling (Wol­le Ing)


TÄUSCHUNG

Was für ein ver­hed­der­tes Netz, das sie weben …
… wenn sie zuerst ver­su­chen zu täu­schen, …
… um ihr Han­deln dann zu recht­fer­ti­gen.

War­um wer­den Mas­sen belo­gen?
War­um dür­fen Men­schen unge­straft so lügen?
War­um las­sen wir uns so belü­gen?

Es gibt Hoff­nung, dass ihre Uhr bald abläuft!
Des­to grö­ßer ist die Gefahr, die von ihnen aus­geht!
Nur, wer ent­schei­det über die Zukunft – das Schick­saal?

2003 © Woling (Wol­le Ing)


CHARAKTER

Wenn es nicht von Wert ist
»»>oder
Wenn er sich nicht sicher ist,
»»>hat er Nichts zu sagen.
Wenn er Nichts zu sagen hat,
»»>schweigt er.
Wenn er nicht schwei­gen will,
»»>hat er etwas zu sagen.
Wenn er etwas zu sagen hat,
»»>DANN TUT ER ES!

2003 © Woling (Wol­le Ing)


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